- Wählen Sie für die Expositionsermittlung aus, ob Sie die
Mittelwerte gemessener
Immissionswerte verschiedener Maschinengruppen (Datenquelle: interne Datenbank),
oder eigene Messwerte (Datenquelle: externe Daten) verwenden möchten. Nach dem Neustart
des Programms ist der INTERN- Modus eingestellt.
INTERNE DATENBANK-Modus:
- Nach Auswahl der zutreffenden Einsatzangaben erfolgt eine sofortige Berechnung
der Teilexposition (Beschleunigung und Punktewert) für alle Richtungen (x,y,z), die
im Feld "Ergebnis Belastungsabschnitt" angezeigt wird. Eine erneute Wahl von Angaben
aus den Listen führt zur Korrektur der Anzeige. Nicht zulässige Kombinationen von Angaben
werden durch die Meldung "ungültige Wahl!" gekennzeichnet. Eine Expositionsberechnung
erfolgt dann nicht.
EIGENE DATEN-Modus
- Für die Berechnung der Teilexposition ist ein Eintrag in dem Formularfeld "Einwirkungsdauer"
und mindestens ein Schwingungskennwert für a(x), a(y) oder a(z) notwendig. Eine Angabe für
die Maschinengruppe und den Maschinentyp ist für die Berechnung nicht notwendig; diese
werden aber für das vollständig ausgefüllte Protokoll benörtigt.
- Durch Anklicken des OK-Buttons im Dateneingabebereich wird die Teilexposition berechnet
und im Feld "Ergebnis Belastungsabschnitt" angezeigt.
Beachten Sie bei der Eingabe der Einwirkungsdauer, dass vibrationsfreie Zeiten nicht
erfasst
werden!
Durch Anclicken des ÜBERNEHMEN-Buttons im Feld "Ergebnis der
eingegebenen Belastung"
wird die Teilexposition in die Belastungsabschnittstabelle eingetragen und die Tagesexposition
in Form von Tagesexpositionspunkten für die
hier eingetragenen Belastungsabschnitte berechnet.
Praktischerweise werden z.Z.
nur fünf Belastungsabschnitte berücksichtigt!
Bei der Berechnung der täglichen Schwingungsbelastung erfolgt ein Vergleich mit den in
Deutschland gültigen Auslöse- und Grenzwerten. In Abhängigkeit des gegeben Hinweises müssen
Maßnahmen gemäß der LärmVibrationsArbSchV zur Vermeidung einer Gesundheitsgefährdung
des Maschinenführers festgelegt werden.
In Abhängigkeit des Hinweises sind u.a. folgende Maßnahmen zu ergreifen:
| Keine Gefährdung |
PE(8) ist kleiner/gleich dem Auslösewert (100) Hier ist von einer geringen Schwingungsbelastung auszugehen. Wenn der Punktwert nahe beim Auslösewert liegt, sind angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung zu reduzieren. Dem Maschinenführer sind Hinweise für eine Minderung er Belastung zu geben. |
| Auslösewert ist Überschritten |
PE(8) überschreitet den Auslösewert (100) und ist kleiner/gleich dem Grenzwert*. Hier ist eine Einsatzstrategie zu erarbeiten, um die Belastung zu minimieren. Gemäß §§ 13, 14 der LärmVibrationsArbSchV ist eine Vorsorgeuntersuchung dem Maschinen- führer anzubieten. |
| Grenzwert ist überschritten |
PE(8) überschreitet den Grenzwert*. Hier sind unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung zu senken. Gegebenenfalls ist eine Einsatzzeitreduzierung notwendig. Gemäß §§ 13, 14 der LärmVibrationsArbSchV besteht eine Pflicht zur Vorsorgeuntersuchung des Maschinen- führers. |
| * in Abhängigkeit des höchsten Achsenwertes gilt: Grenzwert (z-Achse) = 256 Punkte; Grenzwert (x,y-Achse) = 529 Punkte |
|
Für die Dokumentation Ihrer Belastungsanalyse (z.B. für eine Gefährdungsbeurteilung des
Arbeitsplatzes) können Sie unter "PROTOKOLL" ein druckbares Dokument erstellen. Tragen
Sie
bitte noch die angeforderten Angaben ein.